Fachanwaltskanzlei für Verkehrsrecht

Rechtsanwalt Spangenberg ist als Fachanwalt für Verkehrsrecht (§ 14 d FAO) ein ausgewiesener Spezialist bei der Verteidigung gegen den Vorwurf von Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Erfolgsorientiert vertritt er Ihre Interessen gegenüber Behörden und vor Gericht. Die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung kann von hier aus gestellt werden. Sollten Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, so erhalten Sie hier einen Überblick über die zu erwartenden Kosten:

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Selbstverständlich ist Ordnungswidrigkeitenverfahren nicht gleich Ordnungswidrigkeitenverfahren und bei jedem Verfahren ist auf die jeweiligen Besonderheiten besonders zu achten, in der Vergangenheit jedoch konnte - ohne eine Aussage für den Ausgang zukünftiger Verfahren treffen zu können - in vielen von Rechtsanwalt Spangenberg geführten Ordnungswidrigkeitenverfahren erreicht werden, dass

- das Verfahren eingestellt wurde

- das Fahrverbot wegfiel

- kein Punkt im Fahrerlaubnisregister (Flensburg) eingetragen wurde:

EINSTELLUNG/ oder

WEGFALL FAHRVERBOT/ oder

KEIN PUNKT

in den nachbezeichneten Verfahren:

Leivtec XV 2 und Leivtec XV 3

Bei dem Geschwindigkeitsüberwachungsgerät LEIVTEC XV3 handelt es sich um ein Laser-Messgerät zur mobilen Messung der Geschwindigkeiten von Fahrzeugen, welches am 02. Juli 2009 die innerstaatliche Bauartzulassung der PTB erhalten hat. Die Ermittlung der Geschwindigkeit beruht auf der Änderung der Entfernung des anvisierten Ziels in Abhängigkeit der Zeit.

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 80 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 736 Js 29738/20 (325/20) - Beschluss vom 23.04.2021:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 208 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 795 Js 20902/21 (274/21) - Beschluss vom 22.04.2021:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 80 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 25 OWI 736 Js 14941/21 (38/21) - Beschluss vom 22.04.2021:

Vorwurf: LK Heidekreis: angedrohte Geldbuße 270 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Walsrode - 5 OWI 956 Js 10371/21 (370/21) - Beschluss vom 21.04.2021:

Vorwurf: LK (Landkreis) Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 70,00 €, d. h. 1 Punkt im FAER (Fahrerlaubnisregister) in Flensburg. Ergebnis: AG (Amtsgericht) Cloppenburg - 18 OWi 795 Js 43439/20 (443/20) - Beschluss vom 09.09.20:

Einstellung des Verfahrens. Vorwurf: LK Heidekreis: angedrohte Geldbuße 270 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER.

Vorwurf: LK Nienburg/Weser: angedrohte Geldbuße 80,00 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Nienburg/Weser - 4 OWi 382 Js 42691/20 (158/20) - Beschluss vom 15.12.20:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 160 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 25 OWI 755 Js 12747/20 (101/20) - Beschluss vom 15.07.20:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: LK Cloppenburg - AZ 01.1510.002892.0 - vom 26.06.2020:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 785 Js 66599/20 (691/20) - Beschluss vom 03.02.2021:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 80 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 736 Js 29738/20 (325/20) - Beschluss vom 19.05.2020:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: LK Cloppenburg - AZ 01.1510.001153.0 - vom 26.03.2020:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 795 Js 43439/20 (443/20) - Beschluss vom 09.09.2020:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 80 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 736 Js 29738/20 (325/20) - Beschluss vom 19.05.2020:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 120 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 795 Js 73135/19 (813/19) - Beschluss vom 26.02.2020:

Vorwurf: LK Wesermarsch: angedrohte Geldbuße 120 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Brake - 2 OWI 210 Js 28531/19 (157/19) - Beschluss vom 19.12.2019:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 208 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 785 Js 35049/20 (370/20) - Beschluss vom 24.09.2020:

Vorwurf LK Vechta: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Vechta - 9 OWI - 800 Js 53520/19 (691/19)- Beschluss vom 06.12.2019:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 25 OWI 755 Js 60589/19 (445/19) - Beschluss vom 12.11.2019:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 160 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 785 Js 32494/19 (377/19) - Beschluss vom 01.11.2019:

Vorwurf: LK Heidekreis: angedrohte Geldbuße 120 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Soltau - 11 OWI 9201 Js 20607/19 (1017/19) - Beschluss vom 30.10.2019:

Vorwurf: LK Wesermarsch: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: LK Wesermarsch - AZ 36.4-18.1900269 - vom 28.06.2019:

Vorwurf: LK Verden: angedrohte Geldbuße 130 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Verden - 9b OWI 215 Js 6815/18 (146/18) - Beschluss vom 08.10.2018:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 775 Js 49939/14 (601/14) - Beschluss vom 01.12.2014:

LK Cloppenburg - 07.08.13

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 25 OWI 767 Js 23040/08 (378/08) - Beschluss vom 14.07.2008:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 85 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 05 OWI 167 Js 44909/06 (829/06) - Beschluss vom 13.11.2006:

PoliScan Speed

Das PoliScanspeed Messgerät der Firma Vitronic wird in den Bußgeldbescheiden gern als Lasermessgerät mit Fotoeinrichtung benannt. Unter Berücksichtigung des Messprinzips ist das PoliScanspeed jedoch weniger mit einem Handlasermessgerät als mehr mit einem Radarmessgerät zu vergleichen.

Vorwurf: LK Nordwestmecklenburg: angedrohte Geldbuße 120 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Wismar - 119 Js 38234/20 15 OWI 29/21 - Beschluss vom 28.01.2021:

Vorwurf: LK Leer: angedrohte Geldbuße 100 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Leer - 111 OWI 410 Js 24640/20 (336/20) -Beschluss vom 30.12.2020:

Vorwurf: LK Oldenburg: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Wildeshausen - 3 OWI 294/20 - Beschluss vom 01.12.2020:

Vorwurf: Land Brandenburg: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: Land Brandenburg - AZ 474/20/0124389/4 - Beschluss vom 01.07.2020:

Vorwurf: Stadt Duisburg: angedrohte Geldbuße 132 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: Stadt Duisburg - AZ 222501523417 SB54- Beschluss vom 28.04.2020:

Vorwurf: LK Nordwestmecklenburg: angedrohte Geldbuße 120 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Wismar - 119 Js 28771/19 15 OWI 676/19 - Beschluss vom 14.09.2019:

Vorwurf: LK Ludwigslust-Parchim: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Ludwigslust - 656 Js 27451/17 OWI 21 OWI 1113/17- Beschluss vom 09.04.2018:

Vorwurf: Regierungspräsidium Kassel: angedrohte Geldbuße 25 €. Ergebnis: Regierungspräsidium Kassel - AZ 369.202206.7 - Beschluss vom 28.08.2017;

Vorwurf: Stadt Bremen: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Bremen - 83 OWI 630 Js 53613/16 (526/16) - Beschluss vom 24.03.2017:

ES 1.0

Das Einseitensensormessgerät der Firma ESO arbeitet mit einer Reihe fest im Sensorkopf verbauter Helligkeitsdifferenzsensoren. (Sensor 1-3) Entsprechend der Triggerung(Messfrequenz 100 KHz) der ermittelten Helligkeitsdifferenzen kann durch eine Verschiebung und Korrelierung der Signalverläufe der zeitliche Versatz und somit auch die Geschwindigkeit des sich am Sensorkopf vorbeibewegenden Signalbildes zwischen den einzelnen Sensoren ermittelt werden.

Vorwurf: Land Brandenburg: angedrohte Geldbuße 120€, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: Land Brandenburg - Kassenzeichen 0652009471324 - Beschluss vom 23.11.2006:

ES 3.0

Das Einseitensensormessgerät der Firma ESO arbeitet mit einer Reihe fest im Sensorkopf verbauter Helligkeitsdifferenzsensoren. (Sensor 1-3) Entsprechend der Triggerung(Messfrequenz 100 KHz) der ermittelten Helligkeitsdifferenzen kann durch eine Verschiebung und Korrelierung der Signalverläufe der zeitliche Versatz und somit auch die Geschwindigkeit des sich am Sensorkopf vorbeibewegenden Signalbildes zwischen den einzelnen Sensoren ermittelt werden.

Vorwurf: Stadt Oldenburg: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Oldenburg - 29 OWI 444 Js 73189/20 (608/20) - Beschluss vom 13.04.2021:

Vorwurf: Stadt Osnabrück: angedrohte Geldbuße 100 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Osnabrück - 205 OWI (175 Js 54589/20) 404/20 - Beschluss vom 07.11.2020:

Vorwurf: LK Verden: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Achim - 17 OWI 465 Js 32845/20 (524/20) - Beschluss vom 07.09.2020:

Vorwurf: LK Nordwestmecklenburg: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Wismar - 116 Js 34926/19 15 OWI 874/19 - Beschluss vom 15.01.2020:

Vorwurf: LK Friesland: angedrohte Geldbuße 160 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Jever - 7a OWI 103/18 (210 Js 61276/18) - Beschluss vom 27.11.2018:

Vorwurf: LK Diepholz: angedrohte Geldbuße 600 € und 3 Monate Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Syke - 4 OWI 406 Js 4902/14 (24/14) - Beschluss vom 14.10.2014:

Vorwurf: LK Ammerland: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: LK Ammerland - AZ 01.5780.200330.9 - Beschluss vom 03.07.2012:

Vorwurf: Kreis Steinfurt: angedrohte Geldbuße 120 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Tecklenburg - 18 OWI-79 Js 4130/10-823/10 - Beschluss vom 19.01.2011:

Traffipax Speedophot

Bei dieser Meßmethode werden von dem Messgerät elektromagnetische Wellen ausgesendet, die von Gegenständen im Bereich des Radarstrahls reflektiert werden. Wenn die Radarstrahlung auf ein sich bewegendes Fahrzeug trifft, wird diese reflektiert und durch die Empfangsantenne gemessen. Bewegt sich das Fahrzeug auf die Messanlage zu, so erhöht sich die Frequenz der reflektierten Radarstrahlung. Bei der Messung von abfließendem Verkehrs nimmt sie ab (sog. Dopplereffekt). Aus der Frequenzänderung errechnet das Messgerät die Geschwindigkeit, sowie die Fahrtrichtung.

LK Emsland - 12.02.18,

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 25 OWI 795 Js 26073/12 (375/12) - Beschluss vom 20.08.2012:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 160 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergbnis: LK Cloppenburg - AZ 01.1502.101110.8 - Bescheid vom 02.11.2011:

LK Emsland - 19.01.06

Traffistar S 330

Vorwurf: Polizei Sachsen-Anhalt: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: Polizei Sachsen-Anhalt - AZ. 3897-335188-2 - Beschluss vom 27.04.2021:

Vorwurf: Landrat Rheinisch-Bergischer-Kreis: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: Landrat Rheinisch-Bergischer-Kreis - OWI-200015342 / SB18 - Beschluss vom 12.05.2020:

Vorwurf: Stadt Bremen: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Bremen - 83 OWI 610 Js 25772/19 (178/19) - Beschluss vom 05.03.2020:

Vorwurf: LK Peine: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Peine - 02 OWI 39 Js 42468/18 - Beschluss vom 14.01.2019:

Vorwurf: LK Verden: angedrohte Geldbuße 160 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: LK Verden - AZ 32.3.03226426 - Beschluss vom 13.12.2012:

Traffistar S 350

Bei dem TraffiStar S350 handelt es sich ebenso wie bei dem Vitronic PoliScan Speed Messgerät um ein Lasermessgerät, welches nach dem LIDAR (Light Detection And Ranging) - Prinzip arbeitet. Dabei wird ein Lasermessstrahl über einem Messbereich von 10 Metern aufgefächert.

Vorwurf: LK Emsland: angedrohte Geldbuße 120 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Meppen - 7 OWI 860 Js 24808/20 (148/20) - Beschluss vom 02.11.2020:

LK Emsland - 02.03.20,

Vorwurf: Kreis Herford: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: Kreis Herford - Kassenzeichen 091.87201.3 - Beschluss vom 10.12.2018:

Traffipax Traffiphot III

Vorwurf: Stadt Oldenburg: angedrohte Geldbuße 90 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: Stadt Oldenburg - AZ 01.02066.900112.2 - Bescheid vom 23.09.2019:

Vorwurf: LK Diepholz: angedrohte Geldbuße 160 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Diepholz - 9 OWI 924 Js 1090/19 (19/19) - Beschluss vom 14. 08.2019:

Stadt Oldenburg - 18.01.17,

Stadt Oldenburg - 04.05.09,

Stadt Oldenburg - 03.12.03.

Traffipax TPH - S

Bei dieser Meßmethode werden von dem Messgerät elektromagnetische Wellen ausgesendet, die von Gegenständen im Bereich des Radarstrahls reflektiert werden. Wenn die Radarstrahlung auf ein sich bewegendes Fahrzeug trifft, wird diese reflektiert und durch die Empfangsantenne gemessen. Bewegt sich das Fahrzeug auf die Messanlage zu, so erhöht sich die Frequenz der reflektierten Radarstrahlung. Bei der Messung von abfließendem Verkehrs nimmt sie ab (sog. Dopplereffekt). Aus der Frequenzänderung errechnet das Messgerät die Geschwindigkeit, sowie die Fahrtrichtung.

LK Wesermarsch - 06.08.19,

Vorwurf: LK Vechta: angedrohte Geldbuße 210 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Vechta - NZS 9 OWI - 860 Js 47239/15 (472/15) - Beschluss vom 06.11.2015:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 785 Js 11556/14 (203/14) - Beschluss vom 26.05.2014:

Vorwurf: LK Osnabrück: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: LK Osnabrück - AZ 515.38.102255.2 - Bescheid vom 09.07.2012:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 20 €. Ergebnis: AG Cloppenburg - 25 OWI 765 Js 12670/12 (290/12) - Beschluss vom 25.04.2012:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 275 € und 2 Monate Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 25 OWI 630 Js 11276/08 (189/08) - Urteil vom 29.09.2008:

TPH III (Rotlicht)

Vorwurf: Stadtamt Bremen: angedrohte Geldbuße 90 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Bremen - 87 OWI 650 Js 70163/16 (393/16) - Beschluss vom 09.06.2017:

Vorwurf: Stadt Berlin - 15.04.10

Multanova (VR) 6 F - Digital

Bei dieser Meßmethode werden von dem Messgerät elektromagnetische Wellen ausgesendet, die von Gegenständen im Bereich des Radarstrahls reflektiert werden. Wenn die Radarstrahlung auf ein sich bewegendes Fahrzeug trifft, wird diese reflektiert und durch die Empfangsantenne gemessen. Bewegt sich das Fahrzeug auf die Messanlage zu, so erhöht sich die Frequenz der reflektierten Radarstrahlung. Bei der Messung von abfließendem Verkehrs nimmt sie ab (sog. Dopplereffekt). Aus der Frequenzänderung errechnet das Messgerät die Geschwindigkeit, sowie die Fahrtrichtung.

Vorwurf: LK Emsland: angedrohte Geldbuße 160 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: LK Emsland - AZ 09.476472.9 - Bescheid vom 19.10.2020:

Vorwurf: Stadt Münster: angedrohte Geldbuße 210 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Münster - 117 OWI-69 Js 989/15-192/15 - Beschluss vom 07.03.2016:

Vorwurf: LK Emsland: angedrohte Geldbuße 80 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Meppen - 7 OWI 144 Js 80769/15 (94/15) - Beschluss vom 09.07.2015:

Vorwurf: Stadtamt Bremen: angedrohte Geldbuße 70 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: Stadtamt Bremen - 051 - 51 - 23814003892 - Bescheid vom 26.02.2015:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 96 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Cloppenburg - 18 OWI 775 Js 75664/14 (53/15) - Beschluss vom 20.02.2015:

VKS 3.0

(Abstandsmessung)

Vorwurf: LK Oldenburg: angedrohte Geldbuße 25 €. Ergebnis: LK Oldenburg - AZ 01.3834.901252.8 - Bescheid vom 03.03.2020:

Vorwurf: LK Vechta: angedrohte Geldbuße 240 € und 1 Mont Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Vechta - 9 OWI - 840 Js 55662/19 (601/19) - Beschluss vom 03.12.2019:

Vorwurf: LK Vechta: angedrohte Geldbuße 210 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Vechta - NZS 9 OWI - 820 Js 77047/17 (830/17) - Beschluss vom 11.12.2018:

LK Verden - 09.12.14,

Vorwurf: LK Osnabrück: angedrohte Geldbuße 75 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Bersenbrück - 6 OWI - 144 Js 82667/13 (575/13) - Beschluss vom 25.02.2014:

Vorwurf: LK Osnabrück: angedrohte Geldbuße 100 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: LK Osnabrück - AZ 515.50.002201.9 - Bescheid vom 16.11.2010:

LK Vechta -08.07.10,

LK Oldenburg - 01.10.09,

LK Oldenburg - 27.11.08,

Vorwurf: LK Verden: angedrohte Geldbuße 180 € d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: LK Verden - AZ 32.3.03870620 - Bescheid vom 06.03.2018:

Provida

Vorwurf: Kreis Paderborn: angedrohte Gedlbuße 160 € und 1 Monat Fahrverbot, d. h. 2 Punkte im FAER. Ergebnis: AG Paderborn - 71 OWI-31 Js 88/21-18/21 - Beschluss vom 12.04.2021:

Fehlverhalten mit Unfall

Vorwurf: Polizei Ahlhorn: angedrohte Geldbuße wegen Vorwurf des Verstoßes gegen das Rechtsfahrgebot. Ergebnis: LK Cloppenburg - AZ. 01.1502.108032.0 - Bescheid vom 28.01.2021:

Vorwurf: Stadt Hamburg: angedrohte Geldbuße 85 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Hamburg-St. Georg - 941 OWI 202/21 (2) 1326 Js-OWI 47/21 - Beschluss vom 14.04.2021:

Überladung


Parkscheibe

Stadt Cloppenburg - 05.02.14

Umweltplakette

Stadtamt Bremen - 02.11.09

Mobiltelefon ('Handy-Verstoß')

Vorwurf: LK Vechta: angedrohte Geldbuße 120 €, d. h. 1 Punkt im FAER. Ergebnis: AG Vechta - 9 OWI - 800 Js 29216/18 (259/18) - Beschluss vom 14.08.2018:

Vorwurf: LK Cloppenburg: angedrohte Geldbuße 40 €. Ergebnis: AG Cloppenburg - 25 OWI 765 Js 39907/12 (496/12) - Beschluss vom 31.05.2012:

Wenn Ihnen der Vorwurf gemacht wird, zu schnell gefahren zu sein oder den Abstand unterschritten zu haben, wird von hier aus Akteneinsicht genommen und der Vorwurf überprüft, wobei die Zielsetzung die Einstellung des Verfahrens ist.

Zum Teil kann jedoch zumindest auch der Wegfall eines drohenden Fahrverbotes erreicht werden oder auch eine Absenkung des Bußgeldes unter 60,00 € (kein Punkt).

Bei Ihrer Vertretung ist es für Sie als Betroffenen zunächst zur Vermeidung von Nachteilen rechtlich zulässig, wichtig und empfehlenswert, nach Erhalt des Anhörungsbogens ohne Rücksprache mit einem fachlich versierten Rechtsanwalt grundsätzlich gegenüber der Behörde keinerlei Angaben zur Sache zu machen und möglichst frühzeitig anwaltlichen Beistand zu suchen, da die anwaltlichen Handlungsmöglichkeiten in einem frühen Stadium noch recht umfangreich sind.

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XV3-Fahrverbot ? Erst Wiederaufnahme, nun Einstellung !

Nachdem zunächst das Amtsgericht Cloppenburg ein Fahrverbot gegen den Mandanten verhängt hatte und hiernach das OLG Oldenburg mit Beschluss vom 05.01.21 - 2 Ss (OWi) 298/20 das Urteil bestätigte, konnte zunächst unter Hinweis auf die (erwiesene) Unzuverlässigkeit der Messergebnisse des XV 3 die Wiederaufnahme und hiernach die Einstellung (nebst Auferlegung der Kosten der Verteidigung auf die Staatskasse) des bereits abgeschlossenen (rechtskräftigen) Verfahrens erzielt werden (Beschlüsse AG Cloppenburg - NZS 18 OWi 736 Js 29738/20 (325/20) vom 09.04.21 und 23.04.21).

Soweit Sie also von einem noch nicht angetretenen ‚XV3-Fahrverbot‘ betroffen sind, ist dringend anzuraten, dieses möglichst umgehend anwaltlich überprüfen zu lassen.

LEIVTEC – Geschwindigkeitsmessungen mit XV 3 ausgesetzt !

Mitte März 2021 wurde allgemein bekannt, dass das im Landkreis Cloppenburg und im Landkreis Oldenburg meist gebräuchlichste Geschwindigkeits-Messgerät des Herstellers LEIVTEC Verkehrstechnik GmbH (‚XV 3‘) nach Angaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB Braunschweig und Berlin) teilweise

unzulässige Messwerte – insbesondere auch zuungunsten des Betroffenen –

anzeigt. In einer E-Mail vom 12.03.21 hatte der Gerätehersteller folgerichtig seine Kunden dazu aufgefordert, vorerst

von amtlichen Messungen mit dem von ihm vertriebenen Messgerät abzusehen.

Angesichts des bis dato ‚üblichen‘ Durchwinkens von Messungen mit diesem Gerät sowohl von Behörden, als auch von diversen Amtsgerichten (und dem 'Halten' derartiger Entscheidungen durch das OLG Oldenburg) mit dem Argument, es handele sich um ein standardisiertes Messverfahren, dürfte es angesichts des so noch nie dagewesenen Eingeständnisses eines Messgeräteherstellers nunmehr schwierig werden, Messungen mit diesem Gerät als ‚garantiert fehlerfrei im praktischen Einsatz‘ zu klassifizieren und weiterhin dem Betroffenen aufzubürden, den Nachweis der Fehlerhaftigkeit der jeweiligen Messung zu führen.

Im Ergebnis dürfte es daher zukünftig die (möglicherweise recht schwierige) Sache der Behörde sein, den Nachweis der Fehlerfreiheit der jeweiligen Messung zu führen.

Diese Verunsicherung schlägt sich bereits in der Rechtsprechung des hiesigen OLG Oldenburg nieder, welches im Beschluss vom 16.03.2021 (2 Ss (OWi) 67/21) zu einer Messung mit XV 3 konstatiert:

"Es kann somit derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass auch bei Einhaltung der Vorgaben der geänderten Gebrauchsanweisung in Einzelfällen unzulässige Messwertabweichungen vorkommen ".

Sollten Sie von einer Messung mit dem bezeichneten Messgerät

XV 3

betroffen sein, so sollten Sie diese Messung nach Möglichkeit umgehend von einem spezialisierten Fachanwalt prüfen lassen.

Ebenso ist - soweit bereits eine rechtskräftige Entscheidung vorliegt - unter bestimmten Voraussetzungen (Fahrverbot oder Geldbuße über 250,00 €) ein Wiederaufnahmeverfahren gem. § 85 OWiG möglich.

XV 3 im Einsatz in Cloppenburg , Niedriger Weg (2018):

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Eichsiegel nicht geprüft: Freispruch !

Eher selten kommt es vor, dass ein Verfahren - anstelle einer Einstellung - mit einem Freispruch endet. So geschehen beim Amtsgericht Aurich (unten abgebildetes Urteil vom 14.10.20 - 6 OWi 210 Js 14352/20 (133/20, veröffentlicht bei www.burhoff.de und www.dejure.org), das den Mandanten frei sprach, zumal der Messbedienstete nicht alle Eichsiegel geprüft hatte. Bei einem Freispruch hat die Kosten des Verfahrens - auch diejenigen der Verteidigung - der Staat zu übernehmen:



Akteneinsicht und Rohmessdaten

Da Menschen nicht vollkommen sind, geschieht es immer wieder, dass bei Durchsicht der Akte auffällt, dass seitens der Behörde z. B. vergessen wurde, das Messgerät vor jeder Messung auf seine korrekte Eichung hin zu prüfen oder aber der von der Behörde ausfindig gemachte Fahrzeughalter nicht der Fahrer war. Wegen des dem Verteidiger zustehenden Akteneinsichtsrechtes kommt es zu unterschiedlichen Vorstellungen, in welchem Umfange wichtige Unterlagen dem Verteidiger vorenthalten werden dürfen. So entschied das AG Warendorf, dass von der Behörde zumindest die Bedienungsanleitung des Messgerätes vorzulegen sei (41 OWi 23/19 vom 04.02.19), ebenso wie das AG Konstanz (Beschluss vom 06.03.13 zum AZ: 13 OWi 15/12 ), während das AG Osnabrück im Beschluss vom 31.01.19 zum AZ 206 OWi 13/19 die Herausgabe der von der Behörde zurück gehaltenen Rohmessdaten der Messung anordnete und damit dem Verteidiger die Möglichkeit eröffnete, die Messung dezidiert gutachterlich - auf mögliche Fehler hin - prüfen zu lassen (so auch AG Cloppenburg per Beschluß vom 01.04.19). Letztlich bemisst es sich immer nach dem jeweiligen Einzelfall, ob ein Verfahrensfehler (z. B. Verjährung) bzw. ein Messfehler dazu führt, dass die Behörde oder aber - deutlich häufiger - das Gericht das Verfahren einstellt.

Aufgrund der langjährigen Tätigkeit auf dem Rechtsgebiet und auch der technischen Auseinandersetzung mit den einzelnen Typen von Geschwindigkeitsmessgeräten, 'Ampelblitzern' und Abstandsmessgeräten bestehen unterschiedlichste Möglichkeiten, eine Messung anzugreifen.

Zum Teil wird hierfür gutachterliche Hilfe unter anderem durch die MVT Sachverständigen GbR in Anspruch genommen. Dies kann - wie in diesem Fall vor dem Amtsgericht Vechta geschehen - zur Einstellung des Verfahrens durch das Gericht führen, wenn anhand des Gutachtens nachgewiesen wurde, dass die Bedienung des Messgerätes - in diesem exemplarischen Fall durch den Landkreis Vechta - fehlerhaft war. Hier wurde die fehlerhafte Bedienung bestätigt durch das vom Amtsgericht Vechta eingeholte Gutachten der KVÜ Raum Osnabrück GmbH vom 20.10.15 (NZS 9 OWi - 860Js47239/15).

Eher selten ist sogar das KBA in Flensburg gezwungen, Punkte zurück zu nehmen (Erlass-Behörde am 16.05.17 zum dortigen AZ: 364/144502).

PoliscanSpeed: Verfahrenseinstellung wegen fehlender Schulungsnachweise ?

Dem Mandanten war vorgeworfen worden, etwas zu schnell gefahren zu sein. Nachdem ein Bußgeldbescheid (Geldbuße 80,00 EUR und 1 Punkt) ergangen und vom Verteidiger Einspruch dagegen eingelegt worden war, regte das zuständige Gericht am 08.06.17 an, man möge doch den Einspruch 'überdenken', also zurücknehmen.

Ein von der Rechtsschutzversicherung des Mandanten abgedecktes Gutachten zur Messung hatte jedoch ergeben, dass in diesem Falle (oder üblicherweise ?) die eingesetzten Beamten nicht über die notwendigen Schulungsnachweise im Umgang mit dem Messgerät (Bedienungsanleitung des PoliscanSpeed Zif. 2.5 und § 31 I MessEG) verfügten.

Nachdem das Gericht auf diesen, auch der Ermittlungsakte zu entnehmenden Umstand hingewiesen worden war, fiel es dem Richter nicht schwer, am 16.06.17, also nur 8 Tage nach Empfehlung der Rücknahme des Einspruchs, das genaue Gegenteil, nämlich die Einstellung des ganzen Verfahrens anzubieten, welche dann - nach Zustimmung des Verteidigers - auch erfolgte (Amtsgericht Tiergarten, Beschluss vom 23.06.17 zu (339 OWi) 3022Js-OWi 4979/17 (559/17).

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Ampelblitzer (Rotlichtverstoß mit TPH III) : Verjährung und Einstellung des Verfahrens

Der Mandantin war seitens des Stadtamtes Bremen vorgeworfen worden, im Oktober 2015 in der Hansestadt Bremen bei Rot über die Ampel gefahren zu sein.

Im Juni 2016 erging dann ein Bußgeldbescheid, gegen den rechtzeitig Einspruch eingelegt wurde. Im Dezember 2016 wurde seitens der Verteidigung ein Sachverständigengutachten in das Verfahren eingeführt, welches die Rotlicht-Messung in entscheidenden Punkten anzweifelte.

Im Juni 2017 erfolgte dann die Einstellung des Verfahrens, wobei das Gericht als Grund für die Einstellung ausdrücklich die Verjährung der Sache (sechsmonatige Untätigkeit des Gerichts gem. § 31 II Nr. 4 OWiG) benannte, nicht aber das Gutachten (AG Bremen, 87 OWi 650 Js 70163/16 (393/16).

Falschauskunft des Amtsgerichts Neubrandenburg mit Folgen in Flensburg

Der Betroffene in einem Bußgeldverfahren (Vorwurf: Geschwindigkeitsüberschreitung) erhielt eine Ladung zu einem ihn betreffenden Gerichtstermin beim Amtsgericht Neubrandenburg. Anstelle einer Kontaktaufnahme mit seinem Verteidiger beauftragte der in 'Behördenangelegenheiten' nicht sehr bewanderte Betroffene kurzerhand seinen Sohn damit, alles Notwendige in die Wege zu leiten, um nicht zu dem Termin erscheinen zu müssen. Der Sohn rief also beim Amtsgericht Neubrandenburg an und dort erklärte man ihm, der Vater solle doch den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid (Geschwindigkeitsüberschreitung, 1 Punkt) zurück nehmen. Gesagt, getan, und schon stand eine Erhöhung auf dem Flensburger Punktekonto des Betroffenen von den dort bereits bestehenden 7 Punkten auf 8 Punkte an. Zum besseren Verständnis: Bei 8 Punkten wird die Fahrerlaubnis entzogen.

Nun meldete sich der Mandant bei seinem erstaunten Verteidiger, der sofort den Widerruf der Rücknahme des Einspruches gegenüber dem Gericht erklärte, um dem Einspruch wieder zur Geltung zu verhelfen. Die zuständige Staatsanwaltschaft meinte, dass alles korrekt verlaufen sei und so sah es auch das Amtsgericht Neubrandenburg in seinem Beschluss vom 06.07.15 (AZ: 311 OWi 999/15), in welchem festgestellt wurde, dass der Widerruf der Rücknahme unwirksam und damit das Verfahren beendet sei.

Anders hingegen entschied das unverzüglich vom Verteidiger mit der Beschwerde angerufene Landgericht Neubrandenburg. Dort wurde mit Beschluss vom 17.07.15 (AZ: 61 Qs 5/15) festgestellt, dass die Entscheidung des Amtsgerichts falsch sei, zumal die falsche Auskunft desselben Amtsgerichts zur - irrtümlichen - Rücknahme durch den Betroffenen geführt habe und aus diesem Grunde schon die Rücknahme des Einspruchs unwirksam gewesen sei.

Nun musste das Amtsgericht Neubrandenburg doch noch über den Einspruch entscheiden.

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Fehlerhafte Fahrtenbuchauflage

Fahr­ten­buch­auf­la­ge mit Ein­stel­lung

Dass auch Behörden Fehler machen, zeigt sich im nachfolgend beschriebenen Fall:

Im Spätsommer 2011 war ein im Landkreis Cloppenburg zugelassenes Firmenfahrzeug auf einer Autobahn in der Nähe von Berlin mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Da der Fahrzeugführer jedoch nicht ermittelt werden konnte, sah sich die Berliner Behörde veranlasst, das Verfahren einzustellen. Nach entsprechendem Hinweis der Berliner Behörde an den insoweit zuständigen Landkreis Cloppenburg wurde dort ein Verfahren eingeleitet und letztlich der Firma ein Fahrtenbuch für das betreffende Fahrzeug für die Dauer von 6 Monaten auferlegt. Eine solche Fahrtenbuchauflage ist höchst lästig, zumal jede mit dem betreffenden Fahrzeug unternommene Fahrt nebst Angabe des Fahrzeugführers zu dokumentieren und das so geführte Fahrtenbuch dem Landkreis auf Anfrage vorzulegen ist. Verstößt man gegen die Auflage, dann drohen Geldbußen bis 500,00 €. Bei diesem Verfahren unterlief dem Landkreis jedoch ein gravierender Formfehler, zumal der Landkreis im Rahmen der Anhörung die betroffene Firma lediglich als Beschuldigte, nicht aber als Zeugin angeschrieben hatte. Seitens der betroffenen Firma wurde gegen die Fahrtenbuchauflage eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg erhoben. Das Gericht wies den Landkreis auf den Verfahrensfehler hin und stellte fest, dass es ‚gewichtige Zweifel‘ an der Rechtmäßigkeit der Fahrtenbuchauflage habe (Verwaltungsgericht Oldenburg (AZ: 7 A 2095/12) mit Verweis auf VGH Mannheim AZ: 10 S 1499/09). Dieser Hinweis veranlasste dann wiederum den Landkreis, die Fahrtenbuchauflage zurück zu nehmen. Die Verfahrenskosten, also auch die Gebühren des Rechtsanwaltes in dem Verwaltungsgerichtsverfahren hatte der Landkreis zu tragen .

Lohnt sich der Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid ?

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